Herzlich willkommen auf den Internetseiten der
Schutzgemeinschaft Bergbaubetroffener (SGB) Rheinberg e.V.!

Ganz aktuelle Informationen in Zukunft immer über die Website des Landesverbandes: www.lvbb-nrw.de


Stammtisch am ersten Dienstag im Monat, 19.30 Uhr, in der Gaststätte Schopsbröck, Rheinberg Römerstraße, neben der Tankstelle am Kreisverkehr.

Der Stammtisch dient zur Information über Entwicklungen im Bergbau, bei der Schadensabwicklung usw. Hier (und leider nur hier) können Sie gerne bei persönlichen Problemen mit dem Bergbau um Rat fragen. (Gegebenenfalls Unterlagen mitbringen!)

Stammtische

  • 4. Dezember 2018
  • 8. Januar 2019
  • 5. Februar
  • 5. März
  • 2. April
  • 7. Mai
  • 4. Juni
  • 2. Juli
  • 3. September
  • 1. Oktober
  • 5. November
  • 3. Dezember

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen (nach dem Motto: gemeinsam sind wir stark):
>>Aufnahmeformular für die SGB>>



Der Bergbau geht, die Schäden bleiben.


Stadt informiert auf dem Stammtisch der SGB


Baustellen zur Beseitigung der Bergschäden hatten die Bürgerinnen und
Bürger in den letzten Jahren genug. Nach dem Ende des aktiven Bergbaus
bleibt am Annaberg aber das Ärgernis der vom Bergbau zerstörten
Kanalisation.
Seit etwa einem Jahr und noch für lange Zeit weiter wird man daher in
den Straßen um den Senkungsschwerpunkt an der Grundschule Grote Geert
mit Bauarbeiten zur Sanierung der Kanäle rechnen müssen.
Zu dem Ärger über die Belästigungen durch die Reparaturarbeiten kommt
aber auch der finanzielle Aspekt. Der Bergbauunternehmer kommt nicht
komplett für die Kosten auf, weil die zerstörten Kanäle nur eine
befristete „Lebensdauer“ hatten. Die Stadt und damit die Bürgerinnen
und Bürger müssen für den Rest aufkommen. Darüber hat die Verwaltung
kürzlich informiert, was bei vielen Betroffenen für einige
Verwunderung gesorgt hat und zu vielen Anfragen beim Vorstand der SGB
führte. Deshalb hat die SGB Vertreter der Stadt zum nächsten
Stammtisch eingeladen, die dort die Planungen erläutern und „Rede und
Antwort“ stehen, auch zur Kostenfrage und der Zwangsbeteiligung der
Bürgerinnen und Bürger.


Bericht dazu in der Rheinischen Post und in der NRZ

 


 

BW West wird abgerissen! Aber es wird auf dem Bergwerksgelände ein großes Sicherungsbauwerk errichtet: 750m X 50m X 6m, unter dem der Müll (z.T. hochgiftig) versteckt wird. Darauf können sich dann die Honorationen während der Landesgartenschau von der Öffentlichkeit für ihre Großtat bejubeln lassen.

Jetzt haben wir es auch schriftlich: der Annaberg ist durch den Bergbau um 2,45m abgesenkt worden. Das hat zur Folge, dass der Annaberg hochwassergefährdet ist und die Bürgerinnen und Bürger in baldiger Zukunft zu Zwangsmitgliedern des Deichverbandes werden - gebührenpflichtig!!


 

20. 12. 12: Ende des Bergbaus am Niederrhein

Die SGB hat ihr Ziel erreicht: Am Niederrhein wird kein weiterer aktiver Bergbau die Bürgerinnen und Bürger schädigen!

Allerdings werden wir noch jahrelang unter den Auswirkungen leiden. Entschädigungsregeln zum Nachteil der Betroffenen, Grubenwasseranstieg mit weiteren neuen Bergschäden, Kanalsanierung, Entschädigungen wegen Erdbeben etc. sind Themen, die uns auch weiterhin beschäftigen werden. Darum wird sich die SGB auch im Rahmen des Landesverbandes der Bergbaubetroffenen (LVBB) kümmern.

Ein zeitlich begrenzter Bergbau hat leider zeitlich unbegrenzte Folgen!